Klasse Blasmusik einfach zum Genießen

Mucksmäuschenstill war es während den Stücken: Gebannt lauschte das großenteils fachkundige Publikum den Kompositionen, die entweder aus der Feder von Dirigent Peter Schad selbst stammten, oder von ihm neu arrangiert wurden. Es war Musik zum auf sich wirken lassen, jeder Ton konnte aufgesaugt werden. Keine Spur von begleitender Stimmungsmusik, wie sie auf den Sommerfesten in der Region häufig zu hören ist. Etwas für Enthusiasten eben.
Denn der Stil von den oberschwäbischen Dorfmusikanten ist ein anderer; weich, gefühlvoll und fließend. Und vor allen Dingen: Bis auf das kleinste Detail perfektioniert. Das gesamte Konzert scheint durchgeplant, trotzdem wirkt Peter Schad spontan in seinen teilweise humorvollen Ansagen zwischen den Stücken. Die Pause zwischen den Liedern wusste der erfahrene Dirigent bestens zu füllen: Er nutzte, um die Besucher sofort in das passende Gefühl für das nächste Stück zu versetzen. Beim Kaiserwalzer von Johann Strauß sollen die Besucher sich als König oder Königin fühlen.
(Auszug aus dem Zeitungsbericht der Schwäbischen Zeitung Merklingen)

Ein Genuss für Ohren wie Augen

Der Samstagabend entpuppte sich als Festival der Blasmusik. Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten übernahmen den ersten Part. Die Kapelle bot beim Heimspiel Blasmusik auf Höchstniveau und hatte so das Publikum gleich auf ihrer Seite.
Schwäbische Zeitung

30 Jahre Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten

RAVENSBURG – Seit 30 Jahren begeistern Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten ihre Fans mit Blasmusik vom Feinsten. Beim Jubiläumskonzert am Samstagabend in der Ravensburger Oberschwabenhalle machten sie ihrem Ruf als Publikumsmagneten einmal mehr alle Ehre.
Sie sind ein echtes Musik-Phänomen: Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten. Seit ihrem ersten Auftritt vor 30 Jahren beim Hafenkonzert in Friedrichshafen haben sich die Blasmusiker weit über die Region hinaus einen Namen gemacht und sich mit schwungvollen Polkas, eingängigen Märschen und gefühlvollen Walzern direkt in die Herzen der Menschen gespielt.
Die Beweise dafür sind mannigfaltig. Bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn ist die Oberschwabenhalle gut gefüllt mit vorfreudig wartenden Menschen aller Altersgruppen, manche zünftig in Tracht, andere leger in Jeans und Pulli. Auf dem proppevollen Parkplatz stehen Autos und Busse aus Friedrichshafen, Lindau, Sigmaringen, Kempten, Reutlingen, Memmingen und Ulm. Sogar Fans aus Augsburg und Würzburg sind eigens zum Jubiläumskonzert angereist.
Auf der Bühne stapeln sich bereits Geburtstagsgeschenke, Blumensträuße und kleine Aufmerksamkeiten, als Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten pünktlich um 20 Uhr die Bühne betreten. Mal lauter, mal leiser, mal flott und schwungvoll, mal ruhig und andächtig treffen sie mit ihrem abwechslungsreichen Konzertprogramm bestehend aus bekannten Eigenkompositionen und bearbeiteten Arrangements, wie etwa einem Potpourri aus den Werken des italienischen Komponisten Guisseppe Verdi, und ihrem unverkennbaren Blasmusikstil den Nerv des Publikums.
Das wartet vor allem auf bekannte Stücke wie die „Kuschelpolka“, „Morgens am See“ oder „Zigeunerkind“. Da wird begeistert mitgeklatscht, mitgewippt, mitgesungen und mitgefühlt.

„Unsere Gruppe passt so super zusammen, weil Peter nicht nur ein toller Kopf und Kollege ist, sondern auch ein wirklich guter Freund“, lobte Trompeter Tobias Zinser, der bereits seit 21 Jahren Mitglied der Oberschwäbischen Dorfmusikanten ist, einen sichtlich gerührten Peter Schad.
Absolute Höhepunkte des Jubiläumsabends bilden die Soloeinlagen sowie die gefühlvollen Darbietungen von Sängerin Conny Schuler. Ob „Silberfäden“ oder „Jasmina“, die Konzertbesucher waren begeistert dabei. Kein Wunder, denn wenn Peter und Conny singen „Musik ist unser Leben“, klingt das glaubhaft und authentisch.
Aber nicht nur musikalisch hatte Peter Schad seinem Publikum einiges zu bieten. Mit witzigen Moderationen und charmanten Anekdoten über seine Musiker und Begebenheiten des Lebens führte der Bad Wurzacher durch das Programm. So verging die Zeit wie im Flug. Nach dreieinhalb Stunden, zahlreichen Zugaben, tosendem Applaus und Standing ovations verabschiedeten sich die Oberschwäbischen Dorfmusikanten: „Der schönste Tag muss mal zu Ende gehen“. Zu guter Letzt bekam Peter Schad vom Publikum sogar noch einen Jubliäumswunsch erfüllt. Ganze vier Mal ging die „La Ola-Polka“ durch die Oberschwabenhalle, bevor er mit einem: „Es war so schön mit euch. Kommt gut heim!“, endgültig hinter der Bühne verschwand.
Presseschau vom Sept.2013

Standing Ovations in Belgien

Daß Peter Schad und seine Oberschwäbischen Dorfmusikanten weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind, ist mittlerweile eine längst bekannte Tatsache. Am 26. Oktober 2002 folgte nun der erste Auftritt der Oberschwäbischen Dorfmusikanten in Belgien, nämlich in Rocherath nahe der deutschen Grenze. Seit Wochen war die Halle mit rund tausend Sitzplätzen total ausverkauft, und dementsprechend hoch waren die Erwartungen bei den belgischen Blasmusikfreunden. Die Musikanten um Peter Schad staunten zunächst mal nicht schlecht, dass schon vor dem Konzert von vielen Besuchern nach der „Kuschelpolka“, den „Jubiläumsklängen“, der „Sonntagslaune“, dem „Zigeunerkind“ und vielen anderen Titeln gefragt wurde. Geradezu frenetisch wurden dann die Darbietungen der Kapelle beim Konzert bejubelt. Einige Stücke mussten zweimal gespielt werden. Am Schluss bedankte sich das Publikum mit stehenden Ovationen, und erst nach einer langen Reihe von Zugaben durften die Musikanten die Bühne verlassen.
Schwäbische Zeitung